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        Vollansicht Inventory

        Name: 21 - Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU)
        Laufzeit: 1885 - 2011
        Beschreibung: 21 - Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU), Bezirksverwaltung Mitte

        Umfang: ca. 2500 Verzeichnungseinheiten

        Laufzeit: 1885 - 2011

        Geschichte des Registraturbildners
        Die Bezirksverwaltung Mitte der BG BAU hat ihren Ursprung in der im Jahr 1885 gegründeten Rheinisch-Westfälischen Baugewerks-Berufsgenossenschaft. Auf Grund der großen Anzahl an Unternehmen im Baugewerbe entschied man sich bei der Errichtung der Unfallversicherung, im Baugewerbe eine regionale Teilung vorzunehmen. Die Rheinisch-Westfälische Baugewerks-Berufsgenossenschaft umfasste das heutige Nordrhein-Westfalen und Teile von Rheinland-Pfalz, so dass es sinnvoll erschien, insgesamt acht Sektionen mit Sitzen in Münster, Dortmund, Elberfeld (Wuppertal), Düsseldorf, Köln, Aachen, Koblenz und Trier einzurichten. Jede Sektion hatt ihre eigenen Organe, Geschäftsführer und Beitragsfeststellung für ihre Mitgliedsunternehmen.
        Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde die große Anzahl der Baugewerks-Berufsgenossenschaften zu einer Berufsgenossenschaft, der Reichs-Bau-Berufsgenossenschaft zusammengefasst. Die einzelnen Standorte mussten ihre Selbstständigkeit aufgeben und erhielten den Status von Bezirksverwaltungen. Hauptsitz der Reichs-Bau-Berufsgenossenschaft wurde Berlin. Die acht Sektionen der Rheinisch-Westfälischen Baugewerks-Berufsgenossenschaft wurden bis 1941 aufgelöst, die Bezirksverwaltung Wuppertal blieb mit den drei Geschäftsstellen in Köln, Dortmund und Wuppertal bestehen.

        Da die Reichs-Bau-Berufsgenossenschaft nicht mehr bestand, führte die Rheinisch-Westfälische Baugewerks-Berufsgenossenschaft nach 1945 die Tätigkeit selbständig fort und erhielt im Jahre 1953 unter dem Namen „Bau-Berufsgenossenschaft Wuppertal auch formal wieder ihre Selbständigkeit. Neben Wuppertal wurden zwei weitere Bezirksdirektionen betrieben (Köln, Dortmund).

        1996 kam es mit der Umbenennung zur Bau-Berufsgenossenschaft Rheinland und Westfalen (1996-2005) zur letzten Veränderung im Organisationsaufbau vor der Fusion aller Bau-Berufsgenossenschaften im Jahr 2005. Durch das Gesetz zur Modernisierung der Gesetzlichen Unfallversicherung wurden im Mai 2005 alle Bau-Berufsgenossenschaften und die Tiefbau Berufsgenossenschaft zur Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft BG BAU fusioniert. Neben der Hauptverwaltung in Berlin hat die BG BAU drei Bezirksverwaltungen: die Bezirksverwaltung Mitte mit Sitz in Wuppertal sowie die Bezirksverwaltungen in Hannover (Nord) und in München (Süd).

        Bestandsbeschreibung

        Der verzeichnete Bestand umfasst die Altregistratur der Bau-Berufsgenossenschaft Wuppertal mit den Bezirksverwaltungen in Dortmund, Köln und Wuppertal. Dabei wurden vornehmlich allgemeine Verwaltungsakten ohne die Abteilungen Prävention oder Technischer Aufsichtsdienst archiviert.
        Der inhaltliche Schwerpunkt des Bestandes liegt in der Überlieferung der Geschäftsführung sowie der allgemeinen Verwaltung. Der größte Teil der Akten stammt aus den 1950er bis 1990er Jahren. Archiviert wurden wichtigen Sitzungsunterlagen des Vorstandes, der Mitgliederversammlung und verschiedener Ausschüsse sowie Satzungen und Jahresberichte der BG BAU. Weiter wurden Sachakten, z.B. zur Fusion der Bau-Berufsgenossenschaft, zur Unfallverhütungswoche 1950, der Zusammenarbeit der Berufsgenossenschaften im EDV-Bereich, zur Gründung des Fortbildungszentrums Falkenstein oder der Unfallklinik Duisburg übernommen. Aus der Bezirksverwaltung in Köln wurden nach den Richtlinien der DGUV alle noch vorhandenen Unfalllisten als archivwürdig bewertet und archiviert.


        Der Bestand kann auf Antrag eingesehen werden.


      • 14 - Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM)
      • 15 - Berufsgenossenschaft Rohstoffe und Chemische Industrie (BG RCI)
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